09.05.2002 von Romanshorn nach Fischbach
Heute ist also der große Tag. Wir gehen samt Boote auf die Fähre. Irgendwie komisch, diese Vorstellung, aber wie gut das es Fähren gibt, sonst wären wir aufgeschmissen. Nachdem wir unsere Sachen am morgen gepackt hatten, verließen wir gegen 10:15h unseren Gastgeberverein und paddelten zum neuen Hafen Romanshorn. Hier gab es eine Slipanlage, wo wir problemlos die Boote aus dem Wasser bekamen. Wie gut, daß wir einen Bootswagen dabei hatten. Ein Boot nach dem anderen brachten wir mit dem Bootswagen zum Fähranleger. In den Gesichtern der Mitpassagiere stand die Verwunderung geschrieben. 3 so verrückte hatten sie wohl auch noch nicht gesehen. Wir hatten jedenfalls unseren Spass. Als die Fähre anlegte und wir die Freigabe hatten auf die Fähre zu kommen, mußte alles schnell gehen, damit der Fahrplan nicht durcheinander gerät wegen uns. Alles lief wie am Schnürchen. Nachdem die Fähre abgelegt und wir bereits mitten auf dem See waren, kam dann auch der Kassierer. Nun waren wir gespannt, wie die Rechnung aussah. Der Kassierer schaute uns an, und stellte die Frage, ob wir eine Familie sind. E. und ich reagierten wie aus einem Mund mit ja. W. schaute etwas skeptisch, sagte aber nichts (Gott sei Dank). Der Kassierer meinte daraufhin, daß er die Boote als Fahrrad (Velo) berechnet und machte uns das unschlagbare Angebot des Familien-Velo-Kombitickets für 26 Franken (ca. 16,50€). 26 Franken für alles zusammen, 3 Menschen und 3 vollbeladene Boote. Wir zahlten und taten so als ob nichts wäre. W. kam irgendwann kurz vor Friedrichshafen zu uns und meinte, daß 20 Franken schon für eine Person mit Fahrrad berechnet würde. Wir waren uns einig. So günstig kommen wir nie wieder von Romanshorn nach Friedrichshafen und freuten uns wie die Schneekönige.
Kurz bevor die Fähre in Friedrichshafen anlegete kam der Kassierer nochmal zu uns und sagte, daß wir im Hafen 8 Minuten Zeit hätten die 3 Boote von Bord zu schaffen. Das mit nur einem Bootswagen für drei Boote, jetzt war spurt angesagt. Wir mußten ja auch noch durch den Zoll. Die Fähre hatte noch nicht ganz angelegt, und wir schafften die Boote im Eiltempo von Bord. Direkt am Schiff standen die Damen und Herren vom Zoll. Unser Alptraum war, wenn die jetzt sagen Gepäckkontrolle können wir alle Boote auspacken. Ein Alptraum. Gott sei Dank, ließen sie uns aber passieren ohne Kontrolle. Auch hier gehörten die ungläubigen Blicke auch wieder uns. Kanuten fahren mit Boot auf der Fähre. Es wurden auch einige Fotos gemacht von Passanten. Nachdem wir den Zoll nun hinter uns hatten, schafften wir ein Boot nach dem anderen über die Seepromenade zum Ruderclub Friedrichshafen. Die nächste kleine Hürde. Das Tor zum Gelände des Vereins war abgeschlossen, und so hoben wir unsere Boote über den Jägerzaun um ans Wasser zu gelangen. Jetzt galt es noch 6 Kilometer zum WVF Fischbach zu paddeln. Es war wieder so heiß. 30 Grad und verdammt schwül. Aber der See war recht ruhig und wir hatten nur ein wenig Gegenwind, welcher auch gut tat. In Fischbach wurden wir bereits erwartet. Der Buschfunk vom Bodenseekanuring funktioniert also sehr gut. Sofort wurde uns geholfen die Boote aus dem Wasser zu holen und der Zeltplatz gezeigt. Mittlerweile zog es sich ein wenig zu am Himmel. Wir nagelten unsere Zelte auf und gingen erstmal in den zum Verein gehörigen Biergarten. Kaum dort ankommen und das erste Getränk vor uns stehen, gingen die Warnleuchten rund um den See an, mit Sturmwarnung. Innerhalb von 10 Minuten braute sich ein Unwetter vom feinsten zusammen. Es hagelte tischtennisballgroße Körner und stürmte. Dieses Spektakel dauerte etwa 30 Minuten. Danach schauten wir erstmal, ob unsere Zelte noch standen und keinen Schaden genommen hatten. Aber es war alles in bester Ordnung. So ging ein erlebnisreicher Tag mit 10 gepaddelten Kilometern, einer Fährfahrt und Unwetter zu Ende. Jetzt lagen wir wieder im Zeitplan, bzw. waren unserer Zeit voraus.
Kurz bevor die Fähre in Friedrichshafen anlegete kam der Kassierer nochmal zu uns und sagte, daß wir im Hafen 8 Minuten Zeit hätten die 3 Boote von Bord zu schaffen. Das mit nur einem Bootswagen für drei Boote, jetzt war spurt angesagt. Wir mußten ja auch noch durch den Zoll. Die Fähre hatte noch nicht ganz angelegt, und wir schafften die Boote im Eiltempo von Bord. Direkt am Schiff standen die Damen und Herren vom Zoll. Unser Alptraum war, wenn die jetzt sagen Gepäckkontrolle können wir alle Boote auspacken. Ein Alptraum. Gott sei Dank, ließen sie uns aber passieren ohne Kontrolle. Auch hier gehörten die ungläubigen Blicke auch wieder uns. Kanuten fahren mit Boot auf der Fähre. Es wurden auch einige Fotos gemacht von Passanten. Nachdem wir den Zoll nun hinter uns hatten, schafften wir ein Boot nach dem anderen über die Seepromenade zum Ruderclub Friedrichshafen. Die nächste kleine Hürde. Das Tor zum Gelände des Vereins war abgeschlossen, und so hoben wir unsere Boote über den Jägerzaun um ans Wasser zu gelangen. Jetzt galt es noch 6 Kilometer zum WVF Fischbach zu paddeln. Es war wieder so heiß. 30 Grad und verdammt schwül. Aber der See war recht ruhig und wir hatten nur ein wenig Gegenwind, welcher auch gut tat. In Fischbach wurden wir bereits erwartet. Der Buschfunk vom Bodenseekanuring funktioniert also sehr gut. Sofort wurde uns geholfen die Boote aus dem Wasser zu holen und der Zeltplatz gezeigt. Mittlerweile zog es sich ein wenig zu am Himmel. Wir nagelten unsere Zelte auf und gingen erstmal in den zum Verein gehörigen Biergarten. Kaum dort ankommen und das erste Getränk vor uns stehen, gingen die Warnleuchten rund um den See an, mit Sturmwarnung. Innerhalb von 10 Minuten braute sich ein Unwetter vom feinsten zusammen. Es hagelte tischtennisballgroße Körner und stürmte. Dieses Spektakel dauerte etwa 30 Minuten. Danach schauten wir erstmal, ob unsere Zelte noch standen und keinen Schaden genommen hatten. Aber es war alles in bester Ordnung. So ging ein erlebnisreicher Tag mit 10 gepaddelten Kilometern, einer Fährfahrt und Unwetter zu Ende. Jetzt lagen wir wieder im Zeitplan, bzw. waren unserer Zeit voraus.
Blitzi - 8. Juni, 09:36
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